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Produktneuheiten  |  Profinet IRT-Drehgeber in Kompaktbauweise
2011_12_02_ProductNews_Profinet-IRT
Köln – Die bewährten OPTOCODE-Drehgeber für PROFINET IO von POSITAL sind ab sofort in Ausführungen erhältlich, die IRT- sowie RT- und NRT-Datenübertragung (isochronous real-time / real-time / non-real-time) gemäß dem Encoderprofil V4 unterstützen. Die überarbeiteten, mit einer Ertec200-basierten Plattform ausgestatteten Geräte erreichen Zykluszeiten von weniger als 1 ms (IRT) bzw. 10 ms (RT). Die Drehgeber werden über die Steuerung parametriert; die Konfiguration erfolgt komfortabel mit Hilfe einer GSDML-Gerätedatei.

Die überaus kompakten Geräte, die einen Durchmesser von lediglich 58 mm haben, kommen ohne Anschlusshaube aus, und anders als bei Profibus-Modellen sind auch keine Abschlusswiderstände oder Schalter für die Adressvergabe erforderlich. Sie sind zudem auch kürzer als die meisten marktüblichen Industrial-Ethernet-Drehgeber, so dass der Einsatz bei begrenztem Bauraum kein Problem darstellt. Die als Hohl- und Vollwellenausführung erhältlichen Drehgeber sind mit einem integrierten, IRT-kompatiblen Switch ausgestattet, der für die nötige Flexibilität bei der Verkabelung sorgt und es Anwendern ermöglicht, externe Hardware einzusparen.

Wie alle Modelle der OPTOCODE-Baureihe arbeiten auch die PROFINET IO-Drehgeber nach dem bewährten, optoelektronischen Abtastprinzip. Ihre Single-Turn-Sensorik liefert eine Auflösung von 16 Bit pro Umdrehung. Bis zu 16.384 Umdrehungen (14 Bit) können zusätzlich im Multi-Turn-Modus erfasst werden, so dass insgesamt ein Messbereich von 30 Bit abgedeckt wird. Die Drehgeber eignen sich beispielsweise für Anwendungen im Rohbau der Automobilindustrie, der Verpackungstechnik oder im klassischen Maschinenbau . Auch die Migration von vorhandenen Profibus-Systemen auf den Nachfolgestandard ist denkbar einfach, denn die Handhabung der Geräteprofile wurde prinzipell beibehalten. Zur weiteren Ausstattung gehören zwei M12-Anschlüsse für die Datenübertragung, ein M12-Anschluss für die Spannungsversorgung und sechs LEDs für die Busdiagnose. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -40 und +85 °C; die Schutzart beträgt gehäuseseitig IP67 und auf der Wellenseite IP64 (mit optionaler Dichtung ist IP67 möglich). Alle OPTOCODE-Drehgeber kommen ohne Pufferbatterie aus und liefern auch nach Bewegungen im strom-losen Zustand ohne Referenzfahrten stets aktuelle, absolute Positionswerte.

Weitere detaillierte Information zu dem OCD II Profinet IRT finden Sie hier: